Bundesverband anerkannter Auslandsvermittlungsstellen in Freier Trägerschaft e.V.
Bundesverband anerkannter Auslandsvermittlungsstellen in Freier Trägerschaft e.V.

unsere Ziele

Der Bundesverband anerkannter Auslandsvermittlungsstellen in Freier Trägerschaft e.v. hat sich zum ziel gesetzt,

 

Fachlich fundierte, am Kindeswohl orientierte Adoptionsvermittlung durch Freie Träger der Jugendhilfe zu fördern,

 

Kinderhandel und jede Form der Ausnutzung von an der Adoption beteiligter Personen zu verhindern.

 

 

Daher Fordert Der BAFT den Gesetzgeber auf, bei der geplanten Modernisierung des Adoptionsvermittlungsgesetzes wirksame Maßnahmen gegen Adoptionen ohne Beteiligung einer deutschen Fachstelle zu treffen.

 

Gleichlautende oder ähnliche Forderungen finden sich auch in den Stellungnahmen/Veröffentlichungen anderer staatlicher und freier Organisationen, z.B.


 

in der Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema:  Adoptionen und internationale Adoptionen:

Berlin, 9. November 2011

"Bei allen Adoptionen muss das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen. Deshalb sollten diese sorgfältig durch eine staatlich anerkannte Fachstelle begleitet werden. Die Kinderkommission macht sich daher für eine Unterbindung von unbegleiteten Adoptionen stark.

Die entsprechenden gesetzlichen Regelungen zur Optimierung von (vor allem) Auslandsadoptionen sollten auch die Zuständigkeiten im gesamten Auslandsadoptionsgeschehen klar regeln. So könnte die Schaffung eines Kompetenzzentrums, die Trennung von Vermittlung, Zulassung und Aufsicht sowie die Etablierung einer aussagekräftigen internationalen Adoptionsstatistik sinnvoll sein."


oder auch im Diskussionspapier zur Adoption des Deutschen Vereins vom 18. Juni 2014:

 

"Der Deutsche Verein empfiehlt, die Begleitung durch eine Fachstelle auch bei Adoptionen aus Nichtvertragsstaaten obligatorisch zu machen.

Beratung und Begleitung vor, während und nach der Adoption durch eine qualifizierte Fachstelle sollte in jedem Fall bundesweit sichergestellt und, soweit erforderlich, durch Fortentwicklungen in der deutschen Vermittlungsstruktur flankiert werden, so z.B. durch die Sicherstellung der finanziellen Ausstattung der freien Träger. Der Deutsche Verein empfiehlt, die grenzüberschreitende innerfamiliäre Hilfe für in Not geratene Kinder durch Aufnahme bei Verwandten in Deutschland im Rahmen des Familiennachzuges zu gewährleisten und damit dazu beitragen, an sich nicht notwendige Adoptionen überflüssig zu machen."


 

 


und auch im Forderungskatalog von terre des hommes

abgedruckt in »Wir suchen Eltern für Kinder«

Die Geschichte der Adoptionsarbeit von terre des hommes:

 

"Ergänzungen in der Gesetzgebung sind nötig

 

terre des hommes fordert Ergänzungen in Praxis und Recht des deutschen Adoptionswesens:

1

Keine anerkannte Auslandvermittlungsstelle sollte die Zulassung für die Arbeit in einem bestimmten Land erhalten, wenn der Bedarf der verlassenen oder von Verlassenheit bedrohten Kinder an solcher Hilfe nicht geklärt ist.

2

Adoptionen aus Nicht-Vertragsstaaten bedürfen besonderer staatlicher Kontrolle. Das gilt für den Adoptionsvorgang und für die vermittelnde Organisation. Hier brauchen die staatlichen Zulassungsstellen detaillierte Kenntnisse.

3

Die »Zentralen Adoptionsstellen« der Landesjugendämter sollten sich auf ihre Zulassungs- und

Aufsichtsfunktion beschränken. Das heißt: nicht selber als Adoptionsvermittlungsstelle und damit

als Konkurrent der freien Träger in der Adoptionsvermittlung fungieren.

4

Die Probleme der Finanzierung der Freien Träger in der Adoptionsvermittlung müssen geklärt und Selbsterhaltungsinteressen somit verhindert werden.

5

Auslandsadoptionen ohne fachliche Begleitung müssen per Gesetz verhindert werden."

 

 

 

 

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Bundesverband anerkannter Auslandsvermittlungsstellen

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